10.10.2017

Banalität Heideggers

Nicht nur wird dort dem vulgärsten Antisemitismus ein höherer Sinn zugestanden, auch verknüpft Heidegger den »Abbau« der metaphysischen Ontologie mit der »Zerstörung« all dessen und all derer, die die Welt angeblich in den Untergang treiben. In Anlehnung an Hannah Arendts Ausdruck von der »Banalität des Bösen« reflektiert Jean-Luc Nancy auf die Gründe und Folgen dieser Verbindung aus trivialster, banalster Massenideologie mit der großen Geste einer neuen seinsgeschichtlichen Anfänglichkeit. Es gilt, die Lektüre wiederaufzunehmen, um sich mit dem auseinanderzusetzen, was diese »Banalität« verbirgt. Nicht nur bei Heidegger…

Quelle: Diaphanes

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen